LandArt auf dem Kötsch

Planetenträume - LandART auf dem Kötsch

….ist das Motto für ein völlig neues Projekt, das es so im Weimarer Land noch nicht gibt und mit dem die Kötschberggemeinde neue Akzente auf dem Plateau rund um den Carolinenturm setzen will.

Am Sonnabend vor dem Tag des offenen Denkmals, in diesem Jahr also am 9. September 2017, ist vor allem Kreativität rund um den Carolinenturm gefragt. Ganz nach LandART-Manier soll rund um den Carolinenturm unser Sonnensystem entstehen. Der beliebte Aussichtsturm thront als Sonne in der Mitte und wird umringt von den Planeten unseres Sonnensystems. Phantasievoll gestaltet sind diese mit unterschiedlichstem Naturmaterial. Die Organisatoren können sich jetzt schon lebhaft vorstellen, wie gut das in der Draufsicht beim Besteigen des Turmes aussieht.

Künstlerisch betätigen können sich alle, die dazu Lust haben. Um die Gestaltung der Planeten und die Sammlung von Naturmaterial vorzubereiten, können sich Gruppen, Familien oder Einzelpersonen bitte vorab schon einmal melden bei Hella Tänzer und Dagmar Müller, email:  landart(at)carolinenturm.de.  

Natürlich hofft  die Kötschberggemeinde auch auf viele weitere Gäste, die ganz spontan ebenfalls künstlerisch tätig werden oder einfach nur zuschauen wollen. Ein Rahmenprogramm  rund um das Thema Sonne, Planeten und Sterne mit Musik, Geschichten, Spielen und Kulinarischem ergänzt das LandART-Fest am 9. September ab 15 Uhr am Carolinenturm.

Der Carolinenturm auf dem Kötsch

Erhaben steht der Carolinenturm auf dem Plateau des 497 m hohen Kötsch zwischen den Orten Blankenhain und Kiliansroda. Der Aussichtsturm mit seinem Umfeld gehört zu den beliebten Ausflugs- und Wanderzielen im Kreis Weimarer Land.

Das 26 m hohe, weithin sichtbare Bauwerk wurde 1909 errichtet und der früh verstorbenen Großherzogin Caroline von Sachsen-Weimar-Eisenach gewidmet. Er ist einer von mehreren Aussichtstürmen, die zu Ehren der Frauen des Weimarer Hofes errichtet und benannt wurden.

106 Stufen führen hinauf zur Plattform. Von hier aus bietet sich ein herrlicher Rundblick. Im Norden sieht man hinter Weimar den Ettersberg und bei guter Sicht den Kyffhäuser jenseits des Thüringer Beckens. Bei besonders guten Sichtverhältnissen ist sogar in einer Entfernung von 118 km der Brocken zu sehen. Im Vordergrund rechts von Weimar erkennt man die Orte Kiliansroda, Mechelroda und Mellingen. Im Osten werden die Berge über dem Saaletal bei Jena mit Fuchsturm, Jenzig und Lobdeburg sowie die Leuchtenburg bei Kahla sichtbar. Von Süden bis Westen wird der Horizont von der langgezogenen Kette des Thüringer Waldes begrenzt. Gut sichtbare Erhebungen sind der Kulm bei Saalfeld, der Kickelhahn bei Ilmenau, der Schneekopf, der Große Beerberg und der Inselsberg.